KW 02: Iran will mehr Unterstützung von der EU, Was hinter den Iran-Protesten steckt, 3,5 Jahre für Flaschenwurf auf G20-Gipfel

Iran will mehr Unterstützung von der EU: Vor dem geplanten Außenministertreffen mit dem EU-Trio Deutschland, Frankreich und Großbritannien in Brüssel kommt aus dem Iran Kritik an der Politik der EU bezüglich des Atomabkommens. Ein heikles Thema könnte die Forderung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und  Außenminister Sigmar Gabriel sein, bei den Verhandlungen auch die iranische Nahost-Politik und das Raketenprogramm anzusprechen. Laut Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif drehen sich die Konsultationen lediglich um das Atomabkommen „und nichts anderes“.
orf.at

Was hinter den Iran-Protesten steckt: Im WELT-Kommentar schreibt Kazem Moussavi, das die Massendemonstrationen in erster Linie Proteste gegen die Mullahs und ihre Verschwendung von Milliarden für Rüstung, Kriege und Atomraketen sind. Denn der Iran stagniert politisch und ökonomisch. Seit einer Woche gehen die Protestierenden im gesamten Iran auf die Straßen. Sie kämpfen friedlich gegen ein Regime, das seinen Anspruch auf religiöse Weltherrschaft mit weltweiten Terrorakten und Hegemonialkriegen in Syrien, im Irak, Libanon und Jemen ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen bereit ist. Bei den Demonstrationen wird regelmäßig skandiert: „Weder Gaza noch Libanon! Ich gebe mein Leben für Iran!“
welt.de

3,5 Jahre für Flaschenwurf auf G20-Gipfel: Das Amtsgericht Hamburg hat einen Mann wegen eines Flaschenwurfs auf Polizisten bei den G20-Krawallen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Es ist die bislang höchste Strafe, die im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des Gipfeltreffens im Juli vergangenen Jahres verhängt wurde. Nach Überzeugung des Schöffengerichts hatte der 28-jährige Deutsche in der Nacht nach der „Welcome to Hell“-Demonstration am 6. Juli eine Bierflasche gegriffen, den Boden abgeschlagen und sie dann auf Beamte im Schanzenviertel geworfen. Ein Polizist wurde getroffen und leicht an der Hand verletzt.
spiegel.de

Mehr Rechte für Behinderte: In Niedersachsen hat die neu gewählte Regierung aus SPD und CDU die Arbeit aufgenommen und ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte veröffentlichte eine Auswertung dazu, inwieweit im Koalitionsvertrag die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen verankert ist.
institut-fuer-menschenrechte

Nawalny will vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof: Russlands Oberstes Gericht hat den Ausschluss des Oppositionellen Alexej Nawalny von der Präsidentenwahl bestätigt. Das Gericht lehnte eine Berufung Nawalnys am Samstag in Moskau ab, wie die Agentur Tass berichtete. „Damit tritt die Entscheidung in Kraft, aber wir werden sie beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anfechten“, sagte demnach Iwan Schdanow aus Nawalnys Team. Zudem wolle sich Nawalny auch an das Verfassungsgericht wenden, sagte Schdanow der Agentur Interfax.
zeit.de

ZITAT:

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat offenbar keine Skrupel, die Nachwuchsgewinnung immer weiter vorzuverlegen. Solange Deutschland selbst Minderjährige für militärische Zwecke rekrutiere, könne es andere Staaten dafür nicht glaubwürdig kritisieren. Die Bundesregierung gefährdet damit ihre eigenen Bemühungen zur internationalen Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten.
Die Linken-Bundestagsabgeordnete Evrim Sommer kritisiert eine Entwicklung hin zu immer jüngeren, teilweise sogar Minderjährigen Soldaten in der Bundeswehr.
zeit.de

TERMINE [powered by politcal.de]

Der Lange Arm von Hanoi? Reporter ohne Grenzen und taz laden zu einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 10. Januar 2018, um 18:30 Uhr im taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, Berlin-Kreuzberg, ein. Der Eintritt ist frei.
taz.de

– Anzeige –
Sie lesen diesen Newsletter. Gute Entscheidung! Erreichen Sie Ihre Kunden, Wähler und Stakeholder auch mit einem Newsletter. Trotz der neuen Kommunikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke bleibt der Newsletter das effektivste digitale Marketingtool. Es gibt keinen direkteren Zugang für eine Botschaft zu einem Leser. Wir unterstützen Sie dabei, auch gelesen zu werden. Kontaktieren Sie uns:
newsletter@attentionmedia.de

ZAHL DER WOCHE

242 Milliarden in Grünen Investmentfonds. Der Markt für nachhaltige Finanzanlagen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer kritischen Größe entwickelt: Er ist mittlerweile zu groß, um noch von Finanzmarktakteuren ignoriert werden zu können. So hat sich das Volumen nachhaltiger Investmentfonds und Mandate im deutschsprachigen Raum zwischen 2006 und 2016 auf 242 Milliarden Euro mehr als verzwölffacht.
boersen-zeitung.de

ZULETZT

Ein folgenschwerer Fall: Bundesliga-Trainer Heiko Herrlich (Bayer 04 Leverkusen) hatte sich nach einem leichten Schubser des Gladbachers Denis Zakaria im Pokalspiel vor der Winterpause in der Coaching-Zone theatralisch fallen lassen, später für diese Aktion um Entschuldigung gebeten. „Ich schäme mich“, hatte der 46-Jährige gesagt. „Ich akzeptiere die Strafe“, sagte Herrlich Medienberichten zufolge. „Man unterschreibt ja zu Saisonbeginn oder wenn man einen Vertrag unterzeichnet, dass man sich der Gerichtsbarkeit des DFB unterstellt. Das ist jetzt absolut okay.“ Zu dem „Hohn und Spott“, den er zu Recht abbekommen habe, „muss ich jetzt auch noch 12.000 Euro zahlen“.
rp-online.de





Kommentar verfassen