KW 07: Jetzt hat Graz ein Unesco-Menschenrechtszentrum, Indigene schützen, Kritik von Ischinger

Jetzt hat Graz ein Unesco-Menschenrechtszentrum: Das Europäische Trainingszentrum in der Menschenrechtsstadt Graz wird zum weltweit zweiten Unesco-Zentrum zur Förderung der Menschenrechte.
orf.at

Indigene schützen: Keine E-Mobilität auf Kosten der Menschenrechte. Batterien für die E-Mobilität brauchen Lithium. Doch dessen Abbau gefährdet die Existenz der indigenen Kolla. Zeit für die Einsicht, dass Klimagerechtigkeit nicht auf dem Rücken benachteiligter Bevölkerungsgruppen erreicht werden kann.E-Bikes, E-Roller, E-Autos – Elektromobilität wird von Politik und Industrie als die klimaneutrale Alternative zum Benzin- oder Dieselantrieb gepriesen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass in zehn Jahren sieben bis zehn Millionen Elektroautos in Deutschland fahren werden und will auch die dazu nötigen Batterien hierzulande herstellen. Im Dezember 2019 hat die EU dafür eine Förderung in Höhe von 1,25 Milliarden Euro zugesagt.
fr.de

Kritik von Ischinger: Menschenrechtliches Versagen in Syrien .”Wir haben mehr Krisen und grauenhafte Vorgänge, als man sich das vorstellen kann”, sagte Ischinger. Er konstatierte unter anderem ein “unverzeihliches Versagen der Staatengemeinschaft in Syrien”. Besonders von der Europäischen Union zeigte sich der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Ischinger enttäuscht. Diese habe in neun Jahren in Syrien “keinen einzigen Versuch” unternommen, die beteiligten Seiten an einen Tisch zu bringen und einen Friedensprozess zu starten. Dies sei eine “Verantwortungslosigkeit erster Klasse der Europäischen Union und all ihrer Mitgliedsstaaten”.
welt.de

6.2. Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung: Am 6.2., wird der Internationale der Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation) begangen. Laut UN Women werden jährlich geschätzte 4 Millionen Mädchen dieser Tortur mit weitreichenden Folgen unterzogen. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine tief verwurzelte Menschenrechtsverletzung, von der 200 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betroffen sind. Dank vieler Aktivistinnen konnten bereits Fortschritte zur Beendigung dieser Verstümmelung erzielt werden, dennoch bedarf es weiterer konkreter Maßnahmen.
unwoman.at

7.2. 15. Jahrestag des „Ehrenmordes“ an Hatun Sürücü in Berlin: Es war ein stilles Gedenken an Hatun Sürücü. Fast so, als ob die rund 100 Anwesenden, die sich an dem Tatort an der Oberlandstraße in Tempelhof versammelt hatten, auch heute noch sprach- und fassungslos ob des furchtbaren Verbrechens wären. 15 Jahre ist es nun her, dass die damals 23 Jahre alte Deutsch-Türkin auf offener Straße von ihrem jüngeren Bruder ermordet wurde. Niedergestreckt mit drei Kopfschüssen. Geplant wurde dieser sogenannte „Ehrenmord“ damals wohl von der eigenen Familie.
morgenpost.de

ZITAT:

Wir müssen handeln, wo auch immer die Würde eines anderen verletzt wird. Wir müssen gegensteuern, wenn eine Sprache des Hasses um sich greift
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkstunde im Bundestag zum 9. November als “Schicksalstag der Deutschen”.

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Demonstration am 14. Februar: ExilIraner demonstrieren in München gegen die Anwesenheit des iranischen Außenministers auf der Münchner Sicherheitskonferenz. München – Marienplatz – Fr. 14. Feb. 2020 – 12 Uhr. Während die Bürgerproteste im Iran niedergeschlagen und zivile Massendemonstrationen in Irak und Libanon von Milizen des iranischen Regimes massakriert werden, will Javad Zarif, der Außenminister des iranischen Regimes an der Münchener Sicherheitskonferenz teilnehmen. Die Deutsch-Iranische Gesellschaft in Bayern und der demokratische iranische Widerstand demonstrieren zeitgleich auf dem Marienplatz mit der Forderung, Javad Zarif von der MSC auszuladen, weil er ein Terrorregime vertritt.
dw.com

FES-Fachkonferenz „Auf dem Weg zu nachhaltigen Lieferketten“ , am 5. März ab 10.00 Uhr (Konferenzsaal 2, Hiroshimastraße 28) um „Herausforderungen und Instrumente einer gerechten Globalisierung“. Zur Anmeldung (möglich bis 21. Februar) geht es hier.

Den Anne-Klein-Frauenpreis 2020 der Heinrich-Böll-Stiftung bekommt am 6. März um 19.00 Uhr die indische Kriminologin und Frauenrechtlerin Prasanna Gettu verliehen. Anmeldung hier.

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ZAHL DER WOCHE

Die Zahl neuer Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus in China ist erneut gestiegen. Wie Chinas Gesundheitskommission am Montag mitteilte, wurden landesweit Innerhalb der vergangenen 24 Stunden fielen der Lungenkrankheit weitere 108 Menschen zum Opfer, womit bislang insgesamt 1.016 Menschen in China an der Lungenkrankheit gestorben sind.Landesweit wurden 2.478 weitere Erkrankungen gemeldet, somit stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen auf dem chinesischen Festland auf 42.638.
web.de

ZULETZT

Zwangsehen und „Ehrenmorde“ gibt es bis heute. 2017 wurden in Berlin 570 Fälle von versuchter und erfolgter Zwangsverheiratung gezählt – ein Viertel mehr als bei der letzten Erfassung im Jahr 2013, damals gab es 460 solcher Fälle. Zu 93 Prozent wurden Mädchen und junge Frauen zur Ehe gezwungen. Zudem fielen allein im vergangenen Jahr sieben Menschen in Deutschland sogenannten „Ehrenmorden“ zum Opfer, fünf weitere entkamen dem Tod nur knapp.
morgenpost.de

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