KW 19: Projekt: Inklusives Wohnen, Fußballverband gedenkt der Kriegsopfer, Flüchtlinge klagen beim Menschenrechtsgerichtshof

Projekt: Inklusives Wohnen: Gemeinsam möchten die Initiatoren nun die inklusive Wohnszene besser vernetzen, Menschen bei der Gründung inklusiver Wohnprojekte unterstützen, Forschungsprojekte anstoßen und sich in Politik und Öffentlichkeit für inklusives Wohnen stark machen. Denn alle Bündnismitglieder sind sich einig: „Wo, wie und mit wem jemand leben möchte, sollte jeder Mensch selbst entscheiden können!“ Insbesondere für Menschen mit Behinderungen ist dieses Menschenrecht leider immer noch eine Utopie. „Damit sich das ändert, hoffen wir, dass sich uns noch ganz viele Menschen und Organisationen anschließen!“, so Initiator und stellvertretender Vorsitzender des Bündnisses Tobias Polsfuß. Alle Informationen zu einer Mitgliedschaft des Vereins (in Gründung) gibt es unter
wohnsinn.org.

Wohnen ist ein Menschenrecht: 66.000 neue Wohnungen. Das ist die Herausforderung, der sich Köln in den kommenden zehn Jahren stellen muss. Köln wächst immer weiter, dringend muss daher neuer Wohnraum geschaffen werden. Mit einem Aktionstag unter dem Titel „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ konfrontierten am Samstag die Katholische Kirche Köln.
rundschau-online.de

Fußballverband gedenkt der Kriegsopfer: DFB-Präsident Reinhard Grindel und Alexander Alaev, der Generalsekretär des Russischen Fußballverbandes, besuchten die Stalingrad-Gedenkstätte. Seite an Seite legten beide Verbandsspitzen an der Ewigen Flamme zum Gedenken an die Gefallenen einen Kranz nieder. Anschließend stieg man weiter den Hügel hinauf, auf dessen Kuppe die kolossale „Mutter-Heimat-Statue“ an die unfassbare Schlacht erinnert. „Die Erinnerung ist wichtig, weil sie immer auch ein Garant für Frieden und Demokratie sein kann. Gleichzeitig mahnt uns dieser Ort, dass hier Menschenrechte und Werte während des Krieges mit Füßen getreten wurden“, so Grindel.
dfb.de

Flüchtlinge klagen beim Menschenrechtsgerichtshof: Wegen der Unterstützung der libyschen Küstenwache beim Aufspüren von Migranten im Mittelmeer ziehen 17 Flüchtlinge gegen den italienischen Staat vor Gericht. Mithilfe von Menschenrechtsanwälten reichten sie Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ein. Die Migranten sind Überlebende eines Bootsunglücks.
spiegel.de

Menschenrechte und Entwicklungshilfe: Das Kolpingwerk kritisiert den Vorstoß, Entwicklungshilfe und wirtschaftliche Hilfe mit Kooperationsbereitschaft bei der Rücknahme von Flüchtlingen zu verbinden. Entwicklungshilfe gegen Rücknahme von Asylsuchenden: Markus Demele vom Internationalen Kolpingwerk lehnt diesen neuesten Politikvorstoß ab. Vielmehr gehe es darum, die Zivilgesellschaft vor Ort zu stärken.Nach den Vorfällen in einem Flüchtlingsheim in Ellwangen vergangene Woche, wo 200 Flüchtlinge teils gewaltsam die Abschiebung eines Mannes aus Togo verhindern wollten, wird in Deutschland wieder darüber diskutiert, wie wir mit Asylsuchenden umgehen sollen.
focus.de

UN-Menschenrechtsrat befasst sich mit Menschenrechtslage in Deutschland: Es handelt sich um eine Routineprüfung, die alle 193 Mitglieder der Vereinten Nationen etwa alle fünf Jahre durchlaufen. Die deutsche Delegation hebt in ihrem Vorabbericht unter anderem hervor, dass die Themen Rassismus und Diskriminierung in der Neugestaltung der Aus- und Weiterbildung bei der Polizei besonders berücksichtigt worden seien. Zudem wolle die Bundespolizei mehr Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einstellen.
zeit.de

Genitale Selbstbestimmung: An diesem Tag jährt sich die Verkündung des „Kölner Urteils“ zum sechsten Mal. Dieses hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen, indem es eine medizinisch nicht indizierte Vorhautentfernung („Beschneidung“) eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete. Inzwischen ist der 7. Mai längst weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden. Inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Jahr: Weibliche Genitalverstümmelung in Asien. Dort werden Millionen von Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung. Meist sind diese religiös begründet und werden von medizinischem Personal durchgeführt. Die Verantwortlichen grenzen sich mit Hinweis auf die Form des Eingriffes stark von afrikanischen Praktiken ab. Der 7. Mai sieht genau hin: Denn er steht für „Null-Toleranz“ bei Verletzung von Kinderrecht!
genitale-selbstbestimmung.de

MARTIN PATZELT KOMMENTIERT

Kinderkommission eingesetzt: Alle im Ausschuss  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vertretenen Fraktionen wollen die erfolgreiche Arbeit der Kinderkommission auch in der 19. Legislaturperiode fortsetzen. Die Kinderkommission wird entsprechend der Tätigkeit früherer Kommissionen weiterhin die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Parlament vertreten. Im Rahmen der zeitlichen und rechtlichen Möglichkeiten nimmt die Kinderkommission darüber hinaus die Rolle des Ansprechpartners für Verbände und Organisationen sowie Einrichtungen wahr, die sich für die Interessen von Kindern einsetzen.
martin-patzelt.de

ZITAT:

Die jetzige Entscheidung der Regierung in Jerusalem ist für uns weiterer Ansporn, ‎im Sicherheitsrat auch für die Interessen und für die Sicherheit unser israelischen Freunde einzutreten. Dazu gehört das Recht, sich auf jeden Sitz und jeden Posten im UN-System zu bewerben. Wir werden auch künftige israelische Kandidaturen im System der Vereinten Nationen mit Nachdruck unterstützen und an allen Standorten der Vereinten Nationen die volle Integration Israels in die Gruppe der „Westeuropäischen und anderen Staaten“ (WEOG) weiter befördern.
Die Sprecherin des Auswärtigen Amtes vor dem Hintergrund der deutschen Bewerbung auf einen Sitz im Sicherheitsrat zur Entscheidung Israels auf die Kandidatur für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat ‎der Vereinten Nationen zu verzichten.
auswaertiges-amt.de

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18. bis 21. Mai 2018, Papenburg. Jahresversammlung Amnesty International Deutschland. Wie jedes Jahr findet über Pfingsten die Jahresversammlung von Amnesty International in Deutschland statt. An diesem größten bundesweiten Amnesty-Treffen werden mehrere Hundert Mitglieder teilnehmen. Diese Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussgremium der deutschen Amnesty-Sektion und entscheidet u.a. über die Maßnahmen zur Förderung des Vereinszweckes, Satzungsänderungen, den Schwerpunktplan, das Budget und vieles mehr.
amnesty.de

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ZAHL DER WOCHE

525 Milliarden Euro könnten der deutschen Dienstleistungsbranche und der Industrie 2030 entgehen, weil es an Fachkräften mangelt. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Korn Ferry droht keinem Land in Europa ein so großer Mangel an Fachkräften wie Deutschland: 4,9 Millionen Mitarbeiter sollen demnach 2030 fehlen.
welt.de

ZULETZT

Grenell neuer US-Botschafter in Berlin: Richard Grenell kritisiert scharf das iranische Atomprogramm und ist ein starker Befürworter des jüdischen Staates. Grenell, der kürzlich bestätigte US-Botschafter in Deutschland, sagte in einem Exklusivinterview mit Fox News am Donnerstag, dass deutsche Unternehmen den Handel mit der Islamischen Republik Iran einstellen sollten, weil Teheran den Terrorismus unterstützt. Grenell sagte: „Es gibt genug Gründe für deutsche Unternehmen, dass sie aufhören, in Iran Geschäfte zu machen. Das können wir nicht dulden. Schauen sie, was Iran macht, schauen sie auf die Menschenrechtsberichte.“
jpost.com





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