KW 20: Schutzniveau der Menschenrechte in Deutschland ausbauen und international weiter fördern, Europa hat Homophobie-Problem, Menschenrechte vertont

Schutzniveau der Menschenrechte in Deutschland ausbauen und international weiter fördern: In Deutschland sind die Menschenrechte im Grundgesetz verankert. Zu ihnen gehört die Menschenwürde genauso wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder die Meinungs- und Glaubensfreiheit. Menschenrechte sind unteilbar und gelten für alle Menschen in gleicher Weise, ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer Religion. Zudem hat Deutschland alle zentralen Übereinkommen der Vereinten Nationen zum Schutz der Menschenrechte (wie die UN-Menschenrechtscharta), der Europäischen Union und des Europarats unterzeichnet und umgesetzt.
bundesregierung.de

Europa hat Homophobie-Problem: Dunja Mijatovic, Menschenrechtskommissarin des Europarats, zufolge war der Hass gegenüber  Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen 2017 besonders schlimm und erschreckend weit verbreitet. In vielen europäischen Ländern hinderten Vorurteile und Gewalt Homosexuelle und Transsexuelle daran, frei und sicher zu leben, erklärte Dunja Mijatovic am Mittwoch.
derstandard.at

Menschenrechte vertont: Musiker Axel Christian Schullz (44) hat die 30 Artikel der Menschenrechte vertont und bietet Noten und Hörbeispiele zum kostenlosen Download an. „Ich habe nach Texten gesucht, die über Religions- und Kulturgrenzen hinaus Werte vermitteln und bin dabei auf die Menschenrechtserklärung gestoßen“, sagt er. Bei der Vertonung der Artikel hält er sich streng an den vorgegebenen Text. Der Chorleiter: „Meine Interpretation ist meine Musik. Toll, wenn dadurch eine Diskussion zustande käme.“
bild.de

AfD Gefahr für die Menschenrechte?: Die sozialpolitischen Positionen der AfD beunruhigen die ehemalige Behindertenbeauftragte Verena Bentele. Als künftige Präsidentin des Sozialverbandes VdK will sie „sehr wachsam“ sein. So sieht sie in der AfD eine Gefahr für das deutsche Gesellschaftssystem. Die AfD stelle viele menschenrechtliche und soziale Standards in Frage, sagte die frühere Behindertenbeauftragte der „Bild am Sonntag“.
zdf.de

Militärdienstverweigerung ist ein Menschenrecht: Daran erinnert am 15. Mai der Tag der Kriegsdienstverweigerer. In Deutschland sind mit dem Wehrdienst 2011 auch die „Zivis“ weggefallen. An ihrer Stelle stehen nun die „Bufdis“. Wie war das damals für den sozialen Dienst – Altenheime, Jugendhilfe, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Essen auf Rädern? Die billigen Zivis waren auf einmal weg. „Zunächst einmal lief es etwas schleppend an, weil der Bundesfreiwilligendienst durch den Bund auch nicht so gut beworben wurde. Aber das hat sich im Laufe der Jahre tatsächlich eingependelt. Wir merken anhand unserer Bewerberzahlen, dass der Bundesfreiwilligendienst mittlerweile bekannt und anerkannt ist“, so Panagiota-Joanna Alexiou, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim e.V. der Freiwilligen sozialen Dienste im Erzbistum Köln.
focus.de

EUGMR urteilt über Russland: Russland muss Folteropfer 50.000 Euro Entschädigung zahlen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die russische Regierung abgewatscht: Ein gefolterter Verurteilter bekommt Entschädigung, ebenso der Oppositionsführer Aleksej Nawalny, weil ihm ein Reisepass vorenthalten wurde. Weil russische Sicherheitskräfte sein Geständnis mit Folter erzwungen haben, muss Russland einem Häftling 50.000 Euro Entschädigung zahlen. Das urteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (EGMR). Der Mann war 2004 nach einem Raubüberfall in Nischni Nowgorod festgenommen worden und sitzt derzeit eine mehr als 15-jährige Haftstrafe ab.
spiegel.de

Ai Weiwei zu den Menschenrechten:  Der chinesische Künstler will Berlin verlassen , aber sich trotzdem weiter für Menschenrechte stark machen. Er hat im Mai den katalanischen Separatistenführer Carles Puigdemont in Berlin getroffen. Man habe über die Menschenrechtslage in Europa und über die Möglichkeiten des legalen Protests zur Verteidigung von Menschenrechten und Demokratie gesprochen, sagte er. „Es kann zu diesem Thema vielleicht auch noch weitere Diskussionen geben.“
zeit.de

ZITAT:

Staaten müssen den Schutz vor Menschenrechtsverletzungen gewähren, die in ihrem Hoheitsgebiet und/oder ihrer Jurisdiktion von Dritten, einschließlich Wirtschaftsunternehmen, verübt werden. Dies setzt voraus, dass sie durch wirksame Politiken, Gesetzgebung, sonstige Regelungen und gerichtliche Entscheidungsverfahren geeignete Maßnahmen treffen, um solche Verletzungen zu verhüten, zu untersuchen, zu ahnden und wiedergutzumachen.
Die erste Säule der VN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (im Folgenden: VN-Leitprinzipien) unterstreicht, dass die menschenrechtliche Schutzpflicht beim Staat liegt. Der Staat hat die völkerrechtliche Verpflichtung, die Menschenrechte zu respektieren, zu schützen und zu gewährleisten. Erklärung der Bundesregierung.
csr-in-deutschland.de

TERMINE [powered by politcal.de]

Die Friedrich-Naumann- Stiftung für die Freiheit setzt ihr weltweites Engagement für unabhängigen Journalismus fort und verleiht auch in diesem Jahr wieder den Raif Badawi Award for courageous journalists auf der Frankfurter Buchmesse. Bis 1. Juni Nominierungen möglich.
freiheit.org

– Anzeige –
Sie lesen diesen Newsletter. Gute Entscheidung! Erreichen Sie Ihre Kunden, Wähler und Stakeholder auch mit einem Newsletter. Trotz der neuen Kommunikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke bleibt der Newsletter das effektivste digitale Marketingtool. Es gibt keinen direkteren Zugang für eine Botschaft zu einem Leser. Wir unterstützen Sie dabei, auch gelesen zu werden. Kontaktieren Sie uns:
newsletter@attentionmedia.de

ZAHL DER WOCHE

75 Milliarden Dollar fehlen Apple noch, um zur absoluten Legende zu werden – dann könnte in diesem Jahr erstmals ein Unternehmen einen Börsenwert von einer Billion Dollar erreichen. Damit würde ein neues Zeitalter der Technologie-Giganten anbrechen, denn nur 15 Staaten erwirtschaften eine solche Leistung. Doch auch drei weitere Konzerne haben Chancen, den Rekord zu knacken.
welt.de

ZULETZT

Soros zieht sich zurück: Die Stiftung des ungarisch-stämmigen US-Milliardärs George Soros verlässt nach massivem Druck der Regierung Ungarn und zieht nach Berlin. Das Büro der Open Society Foundation in Budapest wird nach Angaben vom Dienstag geschlossen. „Die ungarische Regierung hat unsere Arbeit verleumdet und falsch dargestellt und die Zivilgesellschaft für politische Zwecke unterdrückt“, erklärte der Präsident der Stiftung, Patrick Gaspard. „Sie hat dabei eine Taktik eingesetzt, die es in der Geschichte der Europäischen Union noch nicht gab.“ Die Stiftung werde weiterhin die Arbeit von Organisationen in Ungarn unterstützen, die sich für Menschenrechte, Kunst und Kultur, Pressefreiheit, Transparenz, Bildung und das Gesundheitswesen einsetzen.
businessinsider.de





Comments are closed.