KW 20: Widerstand gegen Windparkprojekt in Mexiko, Die GfbV übt scharfe Kritik an deutschen Rüstungsexporten, Schutz und Unterstützung für indigene Gruppen

Widerstand gegen Windparkprojekt in Mexiko bekommt Hilfe von deutscher NGO: Das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (European Center for Constitutional and Human Rights, ECCHR) unterstützt die indigene Gemeinde Unión Hidalgo in Mexiko in ihrem Kampf gegen einen Windpark, den der französische Konzern Electricité De France (EDF Group) auf ihrem Land errichten will.
amerika21.de

Die GfbV übt scharfe Kritik an deutschen Rüstungsexporten in die Türkei: Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) übt scharfe Kritik an deutschen Rüstungsexporten in die Türkei. Mit dem Export von Kriegswaffen begünstige Deutschland die militärischen Abenteuer des türkischen Staatspräsidenten Erdogan, die das Völkerrecht aushöhlten: „Bei der Genehmigung der Exporte stimmt sich das Bundeswirtschaftsministerium offensichtlich nicht ausreichend mit dem Auswärtigen Amt ab. Anders ist es nicht erklärbar, dass die Türkei Kriegswaffen aus Deutschland erhält, während sie in Libyen ein UN-Rüstungsembargo missachtet und deutsche Friedensbemühungen hintertreibt. Deutsche Kriegswaffenexporte in die Türkei gefährden die Außenpolitik Deutschlands in anderen Regionen der Welt“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.
gfbv.de

Schutz und Unterstützung für indigene Gruppen bei der Bekämpfung von Covid-19 in Brasilien: ührende Dachverbände und Unterstützerorganisationen indigener Völker in Brasilien haben in einem gemeinsamen Forderungskatalog einen wirksameren Schutz vor Covid-19 gefordert. Sie verlangen von Brasiliens Regierung eine bessere Ausstattung der Gesundheitsstationen in indigenen Gebieten mit Schutzmasken, Virus-Testsätzen und Hygiene-Artikeln sowie die Bereitstellung von Krankenhausbetten für schwer Erkrankte. Polizei und Behörden müssten endlich dafür sorgen, dass illegale Goldsucher aus indigenen Gebieten entfernt und der Gesundheitsnotstand nicht für neuerliche Invasionen genutzt werde.
gfbv.de

medica mondiale gemeinsam gegen sexualisierte Kriegsgewalt: Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Europa Zu den schweren Menschenrechtsverletzungen dieses Krieges zählten auch Vergewaltigungen von Millionen von Frauen und Mädchen. Die Erlebnisse und Geschichten der Frauen und Mädchen, die im Zweiten Weltkrieg vergewaltigt wurden, sind kaum bekannt. Ihr Leid wurde in den Nachkriegsgesellschaften bis heute meist ignoriert und verdrängt – auch in Deutschland. Die Betroffenen hatten kaum Möglichkeiten, über das Erlebte zu sprechen und erhielten keine angemessene psychosoziale Unterstützung.
medicamondiale.org

Hilfe für Kinder in der Corona-Krise: terre des hommes und andere Kinderhilfsorganisationen fordern angesichts steigender extremer Kinderarmut Hilfe für arme und benachteiligte Kinder – Mädchen und Jungen in den am wenigsten entwickelten Ländern, in Konflikt- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern, auf der Straße, ohne elterliche Fürsorge – bedeutet die Corona-Krise schon heute Mangelernährung, Hunger und zunehmende Gewalt. In allen Ländern der Welt sind Kinder durch die Schließung von Schulen und Hilfseinrichtungen einem stärkeren Risiko von häuslicher Gewalt und Missbrauch ausgesetzt. Fortschritte, die in den letzten Jahrzehnten für Kinder erzielt wurden, drohen zunichte gemacht zu werden, etwa wenn Kinder nicht wieder in die Schulen zurückkehren, weil sie arbeiten und zum Familieneinkommen beitragen müssen.
tdh.de

VENRO mahnt die Umsetzung der Agenda 2030 an: Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V. (VENRO) Die Vereinten Nationen (VN) haben zu einer Aktionsdekade aufgerufen, um die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) noch erreichen zu können. Vor allem Länder des globalen Südens, Menschen in Krisenregionen, Geflüchtete und Migrant_innen, aber auch vulnerable Bevölkerungs‐ gruppen wie Kinder, Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen müssen noch stärker unter‐ stützt werden. Dabei gilt es, vor allem die struktu‐ rellen Ursachen für Armut, Hunger und Ungleichheit zu bekämpfen.
venro.org

Pandemie – Umweltschutz – Wirtschaft: Das Ölfeld Loma Campana, Argentiniens erstes “Fracking”-Gebiet. Markiert die gegenwärtige Krise den Untergang dieser Form von Rohstoffgewinnung?”Diese Krise zeigt die Verwundbarkeit einer Monoproduktion in der Provinz Neuquén, die vom Öl abhängt”, sagt der Forscher. Diese Krise betreffe die gesamte Bevölkerung. Die Vorteile der Monoproduktion aber seien einigen wenigen vorbehalten. “Ein Land kann nicht auf ein Projekt setzen, zu dem es nichts zu sagen hat, da Entscheidungen und Preise nicht in seiner Kontrolle liegen.” Ausserdem verschärfe das Projekt die Klima- und Umweltkrise, welche die gesamte Menschheit betreffe, so Scandizzo. “In dieser Situation des globalen Zusammenbruchs ist das Projekt völlig anachronistisch”. In den kommenden Wochen werden der IWF und die argentinische Regierung über das Schicksal von Vaca Muerta entscheiden. Dies wird ein Test für die Bereitschaft der internationalen Gemeinschaft sein, nach der Pandemie in eine Welt post fossiler Brennstoffe überzugehen – oder auch nicht.
swissinfo.ch

ZITAT:

Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands war für unser Land der erste Schritt hin zu Freiheit und Menschenrechten, auch wenn es bis 1989 dauern sollte, bis diese auch im Osten Deutschlands endgültig erkämpft wurde
erklärten die Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter.
stern.de

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Auswirkungen der Corona-Epidemie auf Menschen mit Behinderungen: Friedrich-Naumann-Stiftung veranstaltet einen Web-Talk am 11. Mai um 19.00 Uhr.

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ZAHL DER WOCHE

54 Prozent der Menschen auf unserem Planeten leben in einer Autokratie. Die Zahl übertrifft erstmals seit 2001 jene in demokratischen Verhältnissen. Neu sind Wahlautokratien der häufigste Regimetyp. 62 der 179 untersuchten Staaten gehören dazu. Formal existierende, politisch aber wirkungslose Wahlen verschleiern in diesen Fällen die autoritäre Herrschaft. Der Vordere Orient ist hierbei weltweit führend, mit negativen Auswirkungen in Nordafrika und Südosteuropa.Noch sind Demokratien etwas häufiger als Wahlautokratien. Dazu muss man jedoch die 37 reinen Demokratien und die 50 Wahldemokratien zusammenzählen. Letztere sind unvollständige Demokratien, weil es an Freiheit oder Gleichheit, Deliberation oder Partizipation mangelt. Oder die Wahlen laufen nicht sauber ab.
swissinfo.ch

ZULETZT

“Die Bundesregierung beobachtet mit Sorge, dass China versucht, etablierte Menschenrechtsstandards zu unterminieren und das internationale Menschenrechtssystem zu schwächen”, heißt es in einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag.
spiegel.de

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