KW 21: Graz ist Unesco-Stadt der Menschenrechte, UN-Chef Guterres fordert Freilassung von Blogger Protassewitsch, Sozialverband kritisiert Blockade von Lieferkettengesetz

Graz ist Unesco-Stadt der Menschenrechte: Am gestrigen Dienstag feierte Graz nicht nur das 20-Jahr-Jubiläum dieser Auszeichnung mit einem Festakt. Es wird auch das „Internationale Zentrum zur Förderung der Menschenrechte in Gemeinden und Regionen unter den Auspizien der Unesco“ mit einem Festakt im Congress feierlich eröffnet. Aufgesperrt hat das Zentrum ja bereits im Februar. kleinezeitung.at

UN-Chef Guterres fordert Freilassung von Blogger Protassewitsch: Nach der erzwungenen Flugzeuglandung in Minsk hat UN-Generalsekretär António Guterres eine vollständige Untersuchung des Vorfalls und die Freilassung des Bloggers Roman Protassewitsch gefordert. Er sei „zutiefst besorgt“ wegen des „verstörenden Vorfalls“ und fordere alle Beteiligten auf, an einer „kompletten, transparenten und unabhängigen Untersuchung“ teilzunehmen, sagte Guterres am Montag in New York laut einer Mitteilung. Auch die sich verschlechternde Situation der Menschenrechte in Belarus insgesamt bereite ihm grosse Sorgen, sagte Guterres demnach weiter. volksblatt.li

Sozialverband kritisiert Blockade von Lieferkettengesetz: Der katholische Sozialverband KAB Deutschland kritisiert eine Blockade des Lieferkettengesetzes im Bundestag. Die Blockade sei eine Absage an die Menschenrechte von zigtausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Das erklärte der Bundespräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Stefan Eirich, am Mittwoch in Köln.Die weltweit tätigen deutschen Unternehmen müssten endlich Verantwortung für Umweltstandards und Arbeitsbedingungen für die Menschen übernehmen, die in den Liefer- und Produktionsketten schufteten. domradio.de

Aufruf zur solidarischen Pandemiebekämpfung: Der Deutsche Frauenrat fordert anlässlich des Weltgesundheitsgipfels von Bundesregierung und EU-Kommission eine solidarische Pandemiebekämpfung mittels einer temporären Freigabe von Covid-19-Patenten. frauenrat.de

Stellungnahme: Die Stellungnahme von FIAN bei der Anhörung des Menschenrechtsausschusses zu Klimakrise und Menschenrechte diese Woche kann nachgelesen werden. fian.de

Proteste in Kolumbien: pax christi und kolko e.V. fordern ein internationales Monitoring für die juristische Aufarbeitung der Geschehnisse bei den Protesten in Kolumbien und formulieren Voraussetzungen für die plante deutsche Kooperation bei der Schulung kolumbianischer Polizeikräfte. paxchristi.de

ZITAT:

Zivilbevölkerung als Schutzschilder bei kriegerischen Angriffen, Flüchtlinge als Manövrier- und Verhandlungsmasse bei taktischen Grenzöffnungen. Diese Woche war reich an Einblicken in zynisches Politikverständnis.“ FORUM MENSCHENRECHTE, Geschäftsstelle

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Als Auftaktveranstaltung „Die konkrete Utopie der Menschenrechte“ beginnt am 26. Mai um 18.00 Uhr die Veranstaltungsreihe „Menschenrechte in Krisenzeiten. Widerstand und konkrete Utopien“ des ECCHR (in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung). ecchr.eu

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ZAHL DER WOCHE

186 Millionen aktive Privatanleger gibt es in China. Gemessen an der Bevölkerung ist der Anteil von Aktienbesitzern damit mehr als doppelt so groß wie in Deutschland. Sein Geld an die Börse zu tragen ist in dem 1,4 Milliarden-Einwohner-Land so etwas wie ein Volkssport. Experten schätzen, dass rund 80 Prozent aller Marktbewegungen in China durch Kleinanlegerverursacht werden. handelsblatt.com

ZULETZT

„Forum Menschenrechte“diskutieren ihre Forderungen ‚Menschenrechte wählen‘ am 14. Junivon 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr digital öffentlich mit Menschenrechtspolitiker_innen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP und SPD. Informationen zu Anmeldemodalitäten gibt es voraussichtlich Ende Mai. forum-menschenrechte.de

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