KW 25: Corona-Pandemie kann einen massiven Anstieg von Kinderarbeit bedeuten, BMJV plant „plötzlich“ eine umfassende Studie zu racial profiling in Deutschland, Der US-Präsident will Sanktionen gegen ICC-Mitglieder

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit: Corona-Pandemie kann einen massiven Anstieg von Kinderarbeit bedeuten.: Terre des hommes Anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit warnt das Kinderhilfswerk terre des hommes vor einem massiven Anstieg von Kinderarbeit. »Für Millionen Kinder in armen Ländern hat die Corona-Pandemie das Gesicht von Hunger und Ausbeutung«, sagte Birte Kötter, Vorstandssprecherin von terre des hommes. »Sie sind gezwungen, Geld zu verdienen, damit Familien nicht hungern.« Bereits vor der Pandemie mussten 152 Millionen Mädchen und Jungen arbeiten, weltweit leiden 386 Millionen Kinder unter extremer Armut. Die Vereinten Nationen schätzen, dass als Folge der Corona-Pandemie zusätzlich 66 Millionen Kinder in extreme Armut abrutschen.
tdh.de

BMJV plant „plötzlich“ eine umfassende Studie zu racial profiling in Deutschland.: Das Bundesinnenministerium (BMI) und das Bundesjustizministerium (BMJV) planen eine Studie zu möglichen rassistischen Tendenzen in der Polizei.
Beim „Racial Profiling“ kontrollieren Beamte Personen allein aufgrund von äußeren Merkmalen und nicht anlassbezogen. Nach dem Tod des Afro-Amerikaners George Floyd, der in Minneapolis (Minnesota) Opfer von Polizeigewalt wurde, wird auch in Deutschland über möglichen Rassismus bei der Polizei debattiert. Forderungen nach unabhängigen Beschwerdestellen werden lauter.
oldenburger-onlinezeitung.de

Der US-Präsident will Sanktionen gegen ICC-Mitglieder haben.: Präsident Trump hat Wirtschaftssanktionen gegen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) angeordnet, die wegen Kriegsverbrechen gegen amerikanische Militärangehörige ermitteln. Trump sagte am Donnerstag, sein Land werde ihre Guthaben blockieren und ihnen die Einreise in die USA verweigern. Das gelte auch für jene, welche die Arbeit des ICC unterstützten. Unter Umständen seien davon auch Familienangehörige betroffen. Der Strafgerichtshof reagierte umgehend. Die fortgesetzten Angriffe der USA seien beispiellos und ein inakzeptabler Versuch, in die Rechtsstaatlichkeit und in die Verfahren des Gerichts einzugreifen.
nzz.ch

„Gemeinsam gegen Rassismus – in Deutschland und weltweit“: Brot für die Welt und Diakonie kämpfen gemeinsam .Der gewaltsame Tod von George Floyd bei einem Polizeieinsatz bringt nicht nur in den USA, sondern auch weltweit Menschen dazu, gegen Rassismus auf die Straße zu gehen. Auch in Deutschland ist Rassismus in gesellschaftlichen Strukturen verankert.
diakonie.de

Konrad Adenauer Stiftung diskutiert über Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten: Vor dem Hintergrund langjähriger Verstöße gegen Menschenrechte und Umweltstandards wird diskutiert, wie man Lieferketten nachhaltiger gestalten kann, welche Akteure an welchen Stellen verantwortlich zeichnen und inwieweit man Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten.
kas.de

Deutsche Außenpolitik muss feministisch werden: Nach anhaltendem Druck der internationalen Zivilgesellschaft wurde vor 20 Jahren die bahnbrechende Resolution 1325 Frauen, Frieden und Sicherheit einstimmig vom VN-Sicherheitsrat verabschiedet. Neun Folgeresolutionen haben die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit weiter ausdefiniert: die Beteiligung von Frauen an Friedensförderung, der Schutz von Frauen und Mädchen in bewaffneten Konflikten, die Prävention von bewaffneten Konflikten sowie geschlechtergerechte Hilfe, Wiederaufbau und Wiedereingliederung. Die Bundesregierung implementiert die Resolution zurzeit im Rahmen des Zweiten Nationalen Aktionsplans.
medicamondiale.org

Sexuelle Gewalt gegen Kinder: TERRE DES FEMMES will bundesweit verpflichtende „U-Untersuchungen“, um sexualisierter Gewalt gegen Kinder vorzubeugen. Gemeinsam mit über 75.000 UnterstützerInnen, die die Petition „U-Untersuchungen – unbedingt Pflicht!“ unterzeichnet haben, fordert TERRE DES FEMMES bundesweite verpflichtende und kostenlose U-Untersuchungen für alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr. Die Petition wurde bereits am 29. Oktober 2019 an das Bundesministerium für Gesundheit überreicht. TERRE DES FEMMES setzt sich mit Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit weiterhin vehement dafür ein.
frauenrechte.de

ZITAT:

Die Position der UNESCO ist seit 1950, dass „Rassen“ in der taxonomischen Biologie, aber erst recht in der Anwendung auf den Menschen, Konstrukte sind und keine biologische Basis haben.
Zur Debatte über den Begriff Rasse in Artikel 3 des Grundgesetzes das Positionspapier des Forum Menschenrechte zum Nachlesen.
forum-menschenrechte.de

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„Deutsche EU-Ratspräsidentschaft – was ist drin für die Kinderrechte?“ AGJ und National Coalition Deutschland veranstalten ein Webinar am 23. Juni , 10.00 Uhr. Der Teilenahmelink wird nach Anmeldung (bei elke.gueth@agj.de) verschickt. agj.de

Am 23. Juni um 19.30 Uhr diskutiert Barbara Lochbihler für WILPF bei einer Veranstaltung des Nürnberger Friedensmuseums über „25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking – Frauenrechte sind Menschenrechte“.
wilpf.de

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ZAHL DER WOCHE

3,7 Prozentpunkte ist die Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal gefallen, im April gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar 13,4 Prozent weniger Pleiten, so das Statistische Bundesamt. Die rückläufigen Zahlen sind jedoch keine zuverlässige Basis für die Einschätzung der Lage der deutschen Wirtschaft, denn aufgrund der Pandemie kommt es zu sehr langen Bearbeitungszeiten bei den zuständigen Gerichten.
deref-gmx.net

ZULETZT

Reporter ohne Grenzen erwirken Haftbefehl gegen den Todesrichter von Teheran. Die exiliranische Community in Deutschland ist in Aufruhr: Ein Richter des iranischen Regimes soll sich für eine medizinische Behandlung in Deutschland aufhalten. Es geht um Gholamreza Mansouri, der für die Inhaftierung zahlreicher Journalisten sowie die Zensur des Internets im Iran verantwortlich ist und an der Ermordung eines Regimekritikers beteiligt sein soll. Mansouri ist im Iran wegen Korruption angeklagt, weil er ein Bestechungsgeld in Höhe von 500.000 Euro angenommen haben soll. Beim Prozessbeginn am vergangenen Sonntag bezeichnete die Staatsanwaltschaft Mansouri laut dem persischsprachigen Radiosender Farda, der von der US-Regierung finanziert wird, als flüchtigen Angeklagten.
welt.de

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