KW 36: Menschenrechte in Belarus, Umweltschutz, Ausspähen

Menschenrechte in Belarus: Am Montag ist das Urteil gegen die belarussische Oppositionsführerin Maria Kolesnikowa verkündet worden. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand: „Das Schandurteil gegen die Ikone der belarussischen Demokratiebewegung, Maria Kolesnikowa, ist ein weiterer Schritt, der den Diktator Lukaschenko nur noch mehr isoliert. Nach rechtsstaatlichen Grundsätzen hätte es diesen Schauprozess niemals geben können. Gleichwohl wurde das wichtigste Gesicht der belarussischen Demokratiebewegung zu elf Jahren Haft verurteilt – wegen ihres friedlichen Kampfes für die Demokratie, gegen Wahlbetrug und Gewalt. google.de

Umweltschutz: „Menschenrecht vor Bergrecht“. Umweltaktivisten haben mit einer großen Projektion auf dem RWE-Kraftwerk Neurath einen früheren Kohleausstieg gefordert. Dabei warnten sie vor den Schäden fossiler Energie.– Mit einer Aktion am Braunkohle Kraftwerk Neurath im Rhein-Kreis Neuss haben Umweltaktivisten am Donnerstagmorgen einen schnelleren Kohleausstieg gefordert. Auf einen Kühlturm des Kraftwerks ließen sie den Schriftzug „Braunkohle ist tödlich – Für unsere Dörfer und unser Klima“ projizieren. „Auf jeder Zigarettenpackung stehen Warnhinweise, aber vor den Folgen fossiler Energien für unser Klima wird nicht gewarnt“, sagte eine Vertreterin der Gruppe. 24rhein.de

Ausspähen: Reporter ohne Grenzen (RSF) und weitere Menschenrechtsorganisationen verlangen Aufklärung über die Rolle mehrerer EU-Mitgliedstaaten in der Affäre um den Einsatz der Spionagesoftware Pegasus. Nach jahrelangen Verhandlungen treten mit der reformierten Dual-Use-Verordnung am Donnerstag (09. September) neue Regeln für den Handel mit digitaler Überwachungstechnologie in Kraft. Sie sollen Risiken für die Menschenrechte bei der Vergabe von Exportlizenzen stärker berücksichtigen und gewährleisten. reporter-ohne-grenzen.de

„Internationaler Tag der indigenen Frau“: war am vergangenen Sonntag. An diesem Tag ist den indigenen Frauen, die im Kampf gegen Diskriminierung und Misshandlungen gegen sie und ihre Ethnie gestorben sind, gedacht worden. An vielen Orten Lateinamerikas fanden Veranstaltungen statt, um diesen Anlass zu würdigen. amerika21.de

Coca Cola will sauberes Wasser: Asunción: Obwohl sauberes Wasser ein grundlegendes Menschenrecht ist, haben Milliarden von Bewohnern auf diesem Planeten immer noch keinen Zugang zu dieser lebenswichtigen Flüssigkeit und sanitären Einrichtungen. Coca-Cola setzt sich jetzt für sauberes Trinkwasser ein. wochenblatt.cc

Fußball und Menschenrechte: Nationalspieler Leon Goretzka hat angesichts der Debatten über den kommenden WM-Gastgeber Katar dafür plädiert, bei der Auswahl künftiger Schauplätze für Fußball-Großereignisse schon vorab mehr auf Themen wie Menschenrechte und Rahmenbedingungen zu schauen. fussballdaten.de

ZITAT:

In Zukunft werden alle Fragen der Regierungsführung und des Lebens in Afghanistan durch die Gesetze der Heiligen Scharia geregelt„, heißt es in der Erklärung der neuen afghanischen Regierung. zdf.de

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Am 5. September wird der Internationale Tag der Indigenen Frau begangen. Es handelt sich um den Todestag von Bartolina Sisa (1782), einer mutigen Aymara-Kämpferin gegen die spanische Kolonialherrschaft im heutigen Bolivien. Der Internationale Tag der indigenen Frau wurde 1983 ins Leben gerufen, anlässlich des zweiten Treffens von Organisationen und Bewegungen Amerikas im bolivianischen Tihuanacu. Bartolina Sisa hatte an einer Rebellion im seinerzeitigen Alto Perú teilgenommen und wurde von den Truppen der spanischen Krone gevierteilt.

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ZAHL DER WOCHE

400 Milliarden Dollar hat der Kryptomarkt innerhalb von einem Tag an Wert verloren. Die Gründe für die Korrektur sind vielfältig und hängen unter anderem auch mit El Salvador zusammen, wo Bitcoin seit einigen Tagen auch offizielles Zahlungsmittel ist. handelsblatt.com

ZULETZT

“Gratisgeld ist kein Menschenrecht: Was derzeit im Finanzsystem abgeht, kann auf die Dauer nicht funktionieren”, ein Kommentar nzz.ch

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