KW 4: Freilassung von Nawalny-Unterstützern, Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran stoppen!, Christenverfolgung – weltweites Schweigen?!

Freilassung von Nawalny-Unterstützern: Kritik von Human Rights Watch- Bereits am vergangenen Wochenende hatten in mehr als 100 russischen Städten Menschen für Nawalny demonstriert, der zunächst für 30 Tage inhaftiert ist und dem weitere Prozesse und viele Jahre Gefängnis drohen. In Moskau und St. Petersburg prügelten Uniformierte auf Demonstranten ein. Grundlegende Menschenrechte würden von den russischen Behörden nicht nur ignoriert, sondern mit Füßen getreten, kritisierte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Montag. derstandard.at

Hinrichtungen von Minderjährigen im Iran stoppen!: Menschenrechtler und Exiliraner rufen dazu auf, den Einsatz gegen die Todesstrafe im Iran massiv zu verstärken. Die UNO und die EU sollten die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um in Menschenrechtsfragen Druck auf das Teheraner Regime auszuüben. menschenrechtsverein.org

Christenverfolgung – weltweites Schweigen?!: Demokraten dürfen bei unteilbaren Menschenrechten wie der Religionsfreiheit nicht mit zweierlei Maß messen. Doch wenn es um die weltweit zunehmende Verfolgung von Christen geht, passiert auch in Deutschland genau das. Warum? welt.de

Keine Rückkehr zum Atomabkommen mit Iran ohne Klärung der Menschenrechtsfrage:: Werden die USA wieder in das Atomabkommen zurückkehren, aus dem Donald Trump 2018 ausgestiegen ist? Die Vereinigten Staaten stellen Bedingungen für ihren Wiedereintritt, der Iran lehnt das gerade ab.Navid Kermani ist Schriftsteller, Orientalist, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels und diskutiert diese Frage. deutschlandfunk.de

Europaparlament zu Menschenrechten in China: Nach einer Entschließung des Europaparlaments zur Frage der Menschenrechte in China hat Peking den EU-Abgeordneten „grobe Einmischung“ in innere Angelegenheiten vorgeworfen. Die Parlamentarier müssten „jede Form der Einmischung beenden“, sagte eine Außenamtssprecherin am Freitag in Peking. Das Europaparlament hatte am Donnerstag wegen des Investitionsabkommens mit China Zweifel an der Glaubwürdigkeit der EU in Fragen der Menschenrechte geäußert. 24matins.de

Wasserversorgung ist ein Menschenrecht: Das US-Finanzkapital stuft die „Wasserindustrie“ als eine der auf lange Sicht sichersten und rentabelsten Investitionen ein. Während diese Mechanismen der Privatisierung, Vermarktung und Finanzialisierung von Wasser versuchen, sich als vermeintliche Lösung für dieses globale Problem zu präsentieren, haben wir auf dem Planeten rund 2,2 Milliarden Menschen, die keine sichere Trinkwasserversorgung haben, 4,2 Milliarden Menschen, die keinen Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen haben, und rund 3 Milliarden Menschen, denen es an grundlegenden Einrichtungen zum Händewaschen fehlt. amerika21.de

ZITAT:

„Solange in Russland grundlegende Menschen- und Bürgerrechte verletzt werden, können wir nicht zur Tagesordnung übergehen. Davon sind auch Infrastrukturprojekte wie Nord Stream 2 betroffen. Es sollte keine prinzipielle Absage, aber jetzt ein Moratorium geben.“

sagte FDP Chef Lindner in einem Spiegel-Interview. tag24.de

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27. Januar: Tag der Befreiung der Überlebenden in Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee und Internationaler Tag Des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

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ZAHL DER WOCHE

1,21 US-Dollar kostete der Euro am Montag. Ein ungutes Gemisch aus Corona-Verunsicherung und schwachen Konjunkturdaten sorgt für schlechte Stimmung. Der Dollar, der von vielen als sicherer Hafen in ungewissen Zeiten angesehen wird, profitierte von der Entwicklung, der Euro jedoch verlor an Wert.handelsblatt.com

ZULETZT

10 Jahre nach dem „arabischen Frühling“ – „Brot, Freiheit, Menschenrechte“:
Als Korrespondentin hat Esther Saoub 2011 in Kairo die Tahrir-Proteste und den Regimewechsel miterlebt. Ein Tagebuch-Rückblick auf Demonstranten-Euphorie, Polizeigewalt und die enttäuschte Hoffnung auf Wandel. tagesschau.de

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