KW 8: Minderheitenschutz im Iran, Minderheitenschutz in Deutschland, 8. März: Internationaler Frauentag

Minderheitenschutz im Iran: 40 Tote und ca. 100 Verletzte bei Demonstrationen in Sistan, Iran. Im Südosten des Irans an der Grenze zu Pakistan ist es erneut zu Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht gekommen. Mehrere Menschen stürmten das Büro des Gouverneurs der Provinz Sistan und Belutschistan in der Stadt Saravan. In Sozialen Medien kursierten entsprechende Aufnahmen. Die Nachrichtenagentur AP konnte das Filmmaterial nach eigenen Angaben verifizieren. Es soll mehrere Tote und Verletzte gegeben haben. Der Aufruhr folgte offenbar dem Tod von einem oder mehreren Treibstoffschmugglern an der Grenze. Iranische Regierungsvertreter machten pakistanische Streitkräfte verantwortlich. Die Wüsten-Provinz Sistan und Belutschistan gilt als einer der ärmsten Regionen im Iran. Einwohner beklagen immer wieder die Unterdrückung durch das iranische Regime. deutschlandfunk.de

Minderheitenschutz in Deutschland: Das Forum Menschenrechte fragt nach verlässlicher und langfristiger Unterstützung von Projekten zur Prävention rassistischer und religiöser Gewalt mit öffentlichen Mitteln. forum-menschenrechte.de

8. März: Internationaler Frauentag: Der Internationale Frauentag am 8. März ist seit 2019 ein Feiertag in Berlin. Eine entsprechende Gesetzesnovelle hatte das Berliner Abgeordnetenhaus damals beschlossen. Berlin ist das erste und bislang einzige Bundesland, das den Internationalen Frauentag zum gesetzlichen Feiertag erklärt hat. Initiiert wurde der Weltfrauentag im August 1910 von der deutschen Sozialistin Clara Zetkin auf dem zweiten Kongress der sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Zum ersten Mal forderten dann am 19. März 1911 mehr als eine Million Menschen in Deutschland, Österreich-Ungarn, Dänemark und der Schweiz, dass Frauen Ämter bekleiden und wählen dürfen. Außer in Finnland waren zu diesem Zeitpunkt nirgends in Europa Frauen zur Wahl zugelassen. NS Deutschland verbot den Frauentag. Der Deutsche Frauenrat fordert zur Bundestagswahl „Frauenrechte auf die Agenda“. frauenrat.de

Tag der sozialen Gerechtigkeit: 20. Februar war der Internationale Tag der sozialen Gerechtigkeit der Vereinten Nationen. … Seitdem wird jährlich am 20. Februar an die soziale Ungerechtigkeit weltweit erinnert und zu ihrer Überwindung aufgerufen. 2021steht der Welttag unter dem Motto „Soziale Gerechtigkeit in der digitalen Wirtschaft“. bpb.de

Über Armut sprechen: Die FES zeigt zum Welttag für soziale Gerechtigkeit in Kooperation mit dem UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und extreme Armut Olivier de Schutter in dem Video „Über Armut sprechen“, warum es so wichtig ist, Armut sichtbar zu machen. fes.de

#not your source“: Reporter ohne Grenzen startet eine Kampagne „#not your source“ gegen das BND-Gesetz. reporter-ohne-grenzen.de

ZITAT:

Die Corona-Krise hat gezeigt: Frauen halten den Laden zusammen – ob es um die Kinderbetreuung, um die Pflege Angehöriger, um Home Schooling oder um die systemrelevanten Berufe geht. Daher ist es wichtig, dass die Milliarden-Hilfen auch den Frauen zugutekommen.
Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey will, dass vom Konjunkturpaket der Bundesregierung gerade auch die Frauen profitieren. unimedizin-mainz.de

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25. Februar ab 13.30 Uhr.
Thema: Kampf um Arbeits- und Menschenrechte in globalen Wertschöpfungsketten: Status Quo und Zukunftsstrategie“ist Thema einer Fachkonferenz von ECCHR und FES. Um Anmeldung bis 22. Februar unter diesem Link wird gebeten.

25. Februar um 14.00 Uhr
Der Paritätische, DKHW und Kinderschutzbund, „Inforeihe Kinder, Jugend und Familie 2021“ ihre Anforderungen an die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz: „Kindeswohlvorrang und Beteiligungsrechte sind nicht verhandelbar“. Anmeldung bis 22. Februar bei stefanie.sachse@paritaet.org ist erwünscht.

Zum 4. März Internationaler Frauentag
Die FES begeht den Internationalen Frauentag dieses Jahr am 4. März um 17.00 Uhr unter dem Motto „Was heißt schon systemrelevant? – Wir SIND das System!“ fes.de

Die Heinrich-Böll-Stiftungüberreicht am 5. März um 18.00 Uhr zum zehnten Mal den Anne-Klein-Frauenpreis. Er geht dieses Jahr an die türkische Juristin und Frauenrechtlerin Canan Arin. calendar.boell.de

Die GFF sucht bei ihrer digitalen Tagung „Equal, Pay and Equal Power“ am 6. März um 14.00 Uhr nach Wegen zu „Gleichstellung durch Recht“. Anmeldung ist hier möglich. freiheitsrechte.org

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ZAHL DER WOCHE

6500 Tote Gastarbeiter in Katar. Dem am 23.2. veröffentlichten Bericht zufolge sind seit der Vergabe der WM an Katar über 6.500 Gastarbeiter alleine aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka dort gestorben. Im Schnitt seien so seit WM-Vergabe zwölf Gastarbeiter pro Woche umgekommen. sport1.de

ZULETZT

US-Bundesstaat Virginia schafft Todesstrafe ab: Mehr als 100 Menschen wurden in Virginia seit 1976 hingerichtet. Nun wird die Todesstrafe abgeschafft – sie sei kein effektives Instrument der Strafjustiz, hieß es. zeit.de

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