KW41: Tag der Lehrer, Internationaler Tag gegen die Todesstrafe, Gewalt gegen Indigene

5. Oktober – Tag der Lehrer: Lehrer sollen am Weltlehrertag für Arbeit gefeiert werden. Die UNESCO hat im Jahr 1994 den 5. Oktober zum offiziellen “Welttag der Lehrerin und des Lehrers” bestimmt. Er wurde im Gedenken an die “Charta zum Status der Lehrerinnen und Lehrer” ins Leben gerufen. gew.de

10. Oktober – Internationaler Tag gegen die Todesstrafe: Die World Coalition Against The Death Penalty (WCADP, deutsch: Weltkoalition gegen die Todesstrafe) mit Sitz in Frankreich etablierte den Internationalen Tag gegen die Todesstrafe, der seit 2003 jedes Jahr am 10. Oktober begangen wird. Mittlerweile haben weltweit 103 Staaten die Todesstrafe vollständig abgeschafft, sechs weitere Staaten sehen sie nur noch für schwerwiegende Straftaten wie Kriegsverbrechen oder Vergehen im Militärstrafrecht vor. 31 Staaten führen die Todesstrafe zwar nicht mehr aus, haben sie aber noch im Gesetz verankert. bpb.de

Gewalt gegen Indigene:Die GfbV veröffentlicht einen neuen Bericht zu Gewalt gegen Brasiliens Indigene gfbv.de

Zu wenig Schutz für ausländische Journalisten:Reporter ohne Grenzen sieht im kürzlich veröffentlichten Entwurf zur Reform des BND-Gesetzes zu wenig Schutz für ausländische Medienschaffende und ihre Quellen. reporter-ohne-grenzen.de

Belarus: Der Beschluss des EU-Gipfels macht es nun möglich, die Konten von 40 Personen aus dem Umkreis Lukaschenkos einzufrieren und ihnen die Einreise in die EU zu verwehren. Ihnen wird vorgeworfen, hinter der Wahlfälschung und der Niederschlagung der Proteste zu stecken. Dass Lukaschenko selbst nicht auf der Sanktionsliste steht, hat vor allem taktische Gründe. tagesspiegel.de

Repressionen gegen Amnesty International India: Indien hat die Konten von Amnesty International India eingefroren, was eine weitere Arbeit dort unmöglich macht. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf das äußerst angespannte Verhältnis zwischen der lebendigen und oft unbequemen Zivilgesellschaft Indiens und dem Staat. sueddeutsche.de

Alternative Nobelpreise 2020 vergeben: Vier Menschenrechtler_innen sind mit dem Alternativen Nobelpreis 2020 geehrt worden. Ausgezeichnet wurden Kampf für Demokratie in Belarus, für Menschenrechte im Iran, für Indigene in Nicaragua und gegen institutionellen Rassismus in den USA. tagesschau.de

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8. Oktober 2020 Vor dem Reichstag, Platz der Republik: IRAN – Hinrichtung als Mittel der staatlichen Macht und der Abschreckung. Keine weiteren massenhaften Hinrichtungen an Demonstranten der Jahre 2018-2020. Versammlung am Reichstag 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr. menschenrechte-online.com

Noch bis 15. Oktober jeweils donnerstags um 18.30 Uhr „Nexus von Klimawandel und Menschenrechten (am 8. Oktober) und der „Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für das Betreuungsrecht“ (am 15. Oktober). institut-fuer-menschenrechte.de

16. Oktober um 9.30 Uhr VENRO diskutiert bei der Hybrid Africa-Europe Civil Society Conference 2020: “Civil Society Driving Change – towards a New Quality of the Africa-Europe-Partnership”. venro.org

ZITAT DER WOCHE:

“Ich bin aus Deutschland, wo wollt ihr hin, in welches Land geht ihr?” “Almania, Deutschland”
… ist die Antwort, die in Athen und in Kaména Voúrla von den asylsuchenden Migranten gegeben wird. Ein aktueller Bericht von Rebecca Sommer, die seit Jahren für Menschenrechte und Völkerrecht engagiert. Sie reiste jetzt von Lesbos nach Athen und weiter nach Kaména Voúrla.<
epochtimes.de

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ZAHL DER WOCHE

Rund 400.000 Seeleute dürfen wegen der Corona-Reiserestriktionen nicht an Land kommen und sind teils seit 17 oder mehr Monaten auf See. Das UN-Büro für Menschenrechte verurteilte das am Dienstag in Genf als unmenschlich.
Internationale Arbeitsstandards erlauben einen ununterbrochenen Aufenthalt an Bord von höchstens elf Monaten. Das UN-Büro für Menschenrechte appellierte an alle Regierungen, Lösungen zu finden. blick.ch

ZULETZT

Schweizer Initiative “für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt”. Unternehmen sollen dazu verpflichtet werden, Sorgfaltsprüfungen im Hinblick auf die Einhaltung von international anerkannten Menschenrechten und Umweltstandards zu machen. Zum andern soll eine neue Haftungsregel eingeführt werden. Konzerne haften für Schäden, die von ihnen kontrollierte Firmen im Ausland verursacht haben. watson.ch

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