KW 11: Zehn Jahre Syrienkonflikt, Eskalierende Gewalt in Myanmar, Bahai im Iran sind entsetzt

DAMASKUS – In dem vor zehn Jahren begonnenen Konflikt in Syrien sind nach Zählungen von Aktivisten mindestens 388.000 Menschen getötet worden, darunter 117 000 Zivilisten. volksblatt.li

Myanmar – UN-Menschenrechts- und Sicherheitsrat wirken angesichts der eskalierenden Gewalt in Myanmar hilflos. «R2P» steht für «Responsibility to Protect» oder auf Deutsch «Schutzverantwortung». Es ist der Ruf der Demonstranten nach einer internationalen Intervention gegen die Militärs und zum Schutz der Bevölkerung. Ob die Demonstrierenden in erster Linie wirtschaftliche, politische oder sogar militärische Sanktionen fordern, ist nicht klar. R2P muss nicht zwingend militärisch sein, es gibt auch politische und wirtschaftliche Instrumente. nzz.de

Myanmar: Untersuchungen von Amnesty zeigen, dass das Militär in Myanmar vorsätzlich und gezielt Kriegswaffen gegen Demonstrierende einsetzt. In Myanmar sind bei Massenprotesten seit dem Putsch der Militärjunta Anfang Februar nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 138 Demonstranten getötet worden. Darunter seien auch Frauen und Kinder, sagte ein UN-Sprecher am Montag in New York unter Berufung auf Zahlen des Kommissariats für Menschenrechte der Organisation. Die Lage in dem asiatischen Land habe sich zuletzt über das Wochenende weiter zugespitzt – die UN sprachen von 18 getöteten Demonstranten am Samstag und 38 am Sonntag. amnesty.de

Die BAHAI im Iran sind entsetzt über eine von FIDH enthüllte Richtlinie, die ihre Überwachung und Unterdrückung in Iran verschärfen soll. fidh.org

Die FES sucht nach Konfliktlösungen in Kolumbien und Venezuela. fes.de

terres des hommes macht anlässlich 10 Jahren Krieg in Syrien auf zahlreiche dort begangene Menschenrechtsverletzungen an Kindern aufmerksam. tdh.de

STELLENAUSSCHREIBUNG: Auf die Stellenausschreibung (Pressesprecher*in m/w/d) von urgewald wurde schon im „normalen“ Forumsverteiler hingewiesen.

ZITAT:

Deutschlands Bigotterie ist himmelschreiend
Autoritäre Regime sind auf dem Vormarsch. Der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck prangert die Ignoranz des Westens an – und verrät, warum er trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt. Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck gründete 2007 gemeinsam mit international aktiven Anwältinnen und Anwälten das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin, dessen Generalsekretär und Legal Director er seitdem ist.

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pax christi veranstaltet 16. März um 19.00 Uhr einen Online-Talk „EU und Russland. Perspektiven für eine friedenslogische Politik“. paxchristi.de

Das DIMR begeht seinen 20. Geburtstag mit einer Online-Debatte zum Thema „Demokratie, Rechtsstaat und gesellschaftliches Zusammenleben menschenrechtlich denken“ am 19. März um 10.00 Uhr. Anmeldung hier.

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ZAHL DER WOCHE

1.900.000.000
Die Wall Street bereitet sich auf einen Ansturm der Privatanleger vor, denn seit Samstag werden Schecks über 1400 Dollar an alle Amerikaner verschickt, die weniger als 75.000 Dollar im Jahr verdienen. Diese Schecks sind ein wesentlicher Teil von Joe Bidens 1,9 Billionen Dollar schwerem Konjunkturpaket. Das Geld könnten in den kommenden Wochen die Kurse von Aktien und Kryptowährungen nach oben treiben.

ZULETZT
Krim zurückgeben Sieben Jahre nach der Einverleibung der Krim durch Russland hat die Bundesregierung Moskau erneut zur Rückgabe der Halbinsel an die Ukraine aufgefordert. „Wir fordern die russische Staatsführung auf, Menschenrechte einzuhalten, alle politischen Gefangenen freizulassen und die ukrainische Souveränität über das Territorium der Krim wiederherzustellen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.
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