KW 08: Amnesty-Menschenrechtspreis, Kavala frei, Wahlen im Iran

Den Amnesty-Menschenrechtspreis erhält dieses Jahr die Seenotrettungscrew der IUVENTA 10: “Die Iuventa-Crew steht für all die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich auf dem Wasser und auf dem Land für das Überleben von Schutzsuchenden einsetzen. Amnesty International zeichnet sie daher stellvertretend für all diese Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger mit dem Amnesty Menschenrechtspreis 2020 aus.” (Auszug)
amnesty.de

Kavala frei: “Gestern Mittag hat ein türkisches Gericht in Silivri den Verleger und Menschenrechtler Osman Kavala sowi acht weitere Angeklagte im sogenannten “Gezi-Prozess” von allen Vorwürfen freigesprochen. Ebenso wurde Kavala, der seit 2017 in Untersuchungshaft saß, freigelassen. Hierzu erklären der außenpolitische Sprecher, Jürgen Hardt:”Mit Erleichterung haben wir heute die Nachricht von der Freilassung Osman Kavalas zur Kenntnis genommen. Bereits seit seiner Verhaftung hat die Bundesregierung beständig seine Freilassung gefordert und sich auch in zahlreichen bilateralen Gesprächen engagiert für den Intellektuellen und Medienunternehmer eingesetzt. Freie Meinungsäußerung, gewaltfreie Demonstrationen und das Recht auf Freiheit sind grundlegende Menschenrechte in ganz Europa.” (Auszug)
finanznachrichten.de

Wahlen am 21.2. im Iran sind eine Face: “Bei den Wahlen handelt es sich um ein Spiel der Herrschenden. Sie müssen boykottiert werden, weil sie den Menschen nichts geben können. Das Regime will sich über die Wahlbeteiligung auf internationaler Arena bestätigen lassen. Wenn die Bevölkerung die Wahlen breitflächig boykottiert, wird dem Regime diese Karte genommen. Nicht zur Wahlurne zu gehen und sich der Politik des Regimes anzuschließen, ist ein Signal, dass die Völker ein demokratisches System wollen. Gleichzeitig kann damit bewiesen werden, dass die wirkliche Macht beim Volk ist. Die organisierte Opposition ruft deshalb zum Boykott auf.” (Auszug)
ncr-iran.org

Humanitäre Katastrophe: “In der syrischen Provinz Idlib bahnt sich eine der schlimmsten humanitären Katastrophen im gesamten Syrien-Krieg an. Allein seit Dezember sind laut Schätzungen der Vereinten Nationen (UN) fast 600 000 Menschen – die Hälfte davon Kinder – vor der anrückenden syrischen Armee geflohen. In Idlib, der letzten Rebellenbastion in Syrien, gebe es keine sicheren Gebiete mehr, sagen die UN. Bei Temperaturen von minus sechs Grad haben viele kein festes Dach über dem Kopf und müssen in Zelten oder Autos ausharren.” (Auszug)
saarbruecker-zeitung.de

FIAN: Die Entscheidung der EU-Kommission, Kambodscha wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen Handelserleichterungen zu entziehen, ist richtig. fian.de
Gesellschaft für bedrohte Völker: Die Überstellung von Omar-Al Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof ist ein wichtiger Meilenstein zur Bekämpfung von Straflosigkeit. gfbv.de
Terres Des Femmes fordert zum Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen Anerkennung und eine differenzierte Datenerhebung von Femiziden. frauenrechte.de
„Red Hand Day 2020“: Deutsche Bündnis Kindersoldaten beklagt den Einsatz von Mädchen in bewaffneten Konflikten. tdh.de
International Campaign for Tibet weist auf die Gefährdung für in Nepal lebende tibetische Flüchtlinge hin. Durch zwei Abkommen zwischen China und Nepal zu Grenzmanagement und gegenseitiger Unterstützung in Strafsachen werden die Flüchtlinge stigmatisiert bzw. kriminalisiert. savetibet.de

ZITAT:

Der Preis zeigt, dass wir mit unserem Kampf nicht allein sind. Ich hoffe wir können all denen, die gegen menschenverachtende Gesetze kämpfen, die Opfer von Repressionen werden oder die gezwungen sind, sich in Lebensgefahr zu begeben, um einen sichereren Ort zu erreichen, ein wenig von diesem Gefühl zurückgeben: Ihr seid nicht allein.
Iuventa-Kapitän Dariush.
amnesty.de

TERMINE [powered by politcal.de]

medica mondiale und TERRE DES FEMMES beteiligen sich am weltweiten Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen Frauen, dem „One Billion Rising“.

DGVN veranstaltet am 27.2. um 18:00 eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Verleihung ihres Dissertationspreises in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin) mit „Deutschlands Rolle im UN-Menschenrechtssystem. Zwischen Anerkennung und Kritik“.
dgvn.de

FES-Fachkonferenz „Auf dem Weg zu nachhaltigen Lieferketten“ . 5. März ab 10.00 Uhr (Konferenzsaal 2, Hiroshimastraße 28) um „Herausforderungen und Instrumente einer gerechten Globalisierung“.
arbeit-umwelt.de

Den Anne-Klein-Frauenpreis 2020 der Heinrich-Böll-Stiftung bekommt am 6. März um 19.00 Uhr die indische Kriminologin und Frauenrechtlerin Prasanna Gettu verliehen.
calendar.boell.de

Save the date: Bei der 14. „Berliner Rede zur Freiheit“ der FNF am 12. März um 18.00 Uhr im Allianz-Forum spricht und diskutiert Ahmad Mansour über Integration.

“Diskurssalon“:„Feindselige Gesellschaft?“ , 3. März um 18.30 Uhr , DIMR und Museum für Kommunikation präsentieren „Geschichten über Wege aus dem Hass“. Veranstaltungsort ist Das KAFEEHAUS im Museum in der Leipziger 16 in 10117 Berlin.

– Anzeige –
Sie lesen diesen Newsletter. Gute Entscheidung! Erreichen Sie Ihre Kunden, Wähler und Stakeholder auch mit einem Newsletter. Trotz der neuen Kommunikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke bleibt der Newsletter das effektivste digitale Marketingtool. Es gibt keinen direkteren Zugang für eine Botschaft zu einem Leser. Wir unterstützen Sie dabei, auch gelesen zu werden. Kontaktieren Sie uns:
newsletter@attentionmedia.de

ZAHL DER WOCHE

6,1 Prozent sind Wohnimmobilien in deutschen Städten im vergangenen Jahr durchschnittlich teurer geworden. 2018 waren es noch 8,5 Prozent. Die Bundesbank nennt als Gründe eine schwächere Zunahme der Wohnungsnachfrage als in der Vergangenheit. Zudem habe sich die Knappheit beim Bauland etwas entspannt. Darüber hinaus seien relativ viele neue Wohnungen fertiggestellt worden.
faz.net

ZULETZT

So viel verdienen Arbeitnehmer in Deutschland. Betrachtet man alle Arbeitnehmer in Deutschland zusammen, sowohl den Vollzeitbeschäftigten, als auch Arbeitnehmer in Teilzeit oder geringfügigen Beschäftigungen, dann liegt das Durchschnittsgehalt laut Statista bei rund 2.860 Euro brutto im Monat (Stand: 2017). Nach allen Abzügen liegt das durchschnittliche Nettogehalt bei rund 1.890 Euro monatlich. Wer Vollzeit arbeitet (in den meisten Betrieben ist eine 35 bis 40 Stunden Woche gängig), der kommt im Durchschnitt auf 3.770 Euro brutto im Monat.
de.statista.com

Newsletter abonnieren
Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten täglich den kompakten Digest mit dem wichtigsten europäischen Themen:
Vorherige Ausgaben

Weitere Politbriefings

Unsere Digibriefings