KW 29: Gewalt in Kolumbien, Schweiz-Rohstoffe-Menschenrechte, Kuba und Menschenrechte

Gewalt in Kolumbien: Die internationale Menschenrechtsmission „SOS Colombia“ hat den Ordnungskräften in Kolumbien wegen ihres gewaltsamen Einsatzes bei dem Generalstreik schwere Vorwürfe gemacht. Der Staat verwende „Kampftechniken“, um die protestierende Zivilbevölkerung „zu vernichten“, sagte die Mission bei der Vorstellung ihres vorläufigen Berichts. Die Mission besteht aus 41 internationalen Politiker:innen, Sozialengagierten, Menschenrechtler:innen, Mitgliedern der Presse, Politiker:innen aus Amerika und Europa sowie dem Generalsekretär des Vatikans. amerika21.de

Schweiz-Rohstoffe-Menschenrechte: Unsere Kleider, unser Essen und die Energie haben wir dem Rohstoff-Handel zu verdanken. Die meisten Diskussionen über diesen Sektor konzentrieren sich auf die Kontroversen, die ihn umgeben, wie Korruption, Abholzung und Menschenrechts-Verletzungen. Wer ist am Rohstoff-Handel beteiligt, und was genau tun die Akteure? Wie kommt es, dass das kleine Binnenland Schweiz 22 % des weltweiten Rohstoff-Handels abwickelt? Und was unternimmt die Alpennation, um diesen wichtigen, aber umstrittenen Sektor zu regulieren? swissinfo.ch

Kuba und Menschenrechte: Es fehlt an Lebensmitteln und es fehlt an Medikamenten. Jetzt schließt die kubanische Regierung offenbar auch die Gerichte für eine Woche. Folge: Die wenigen Vertreter, die es für die zahllosen verhafteten Demonstranten ohnehin nur gibt, bekommen keine Richter zu sehen und können keine Anträge stellen. Die Kubanische Menschenrechts-Beobachtungsstelle (OCDH) mit Sitz in Spanien beklagt deshalb, dass den Betroffenen rechtlicher Beistand verwehrt wird. Demonstranten würden mit Willkür und Gewalt festgenommen, wer freikomme, werde gezwungen, zu Hause zu bleiben, heißt es bei der OCDH. stern.de

Iran-Aufstände wegen Wassermangel: Der provinzweite Aufstand in Khusistan (Südwesten) aus Protest gegen den Wassermangel ging in der dritten Nacht in Folge weiter – trotz der repressiven Maßnahmen des Regimes. Die repressiven Kräfte eröffneten das Feuer und töteten ein paar Protestierer und verletzten sehr viel mehr. Tausende gingen auf die Straße in Kut-Abdollah (nahe Ahwaz). Die Sondereinheiten des IRGC drang in Kut-Abdollah ein und die Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) blockierten alle Straßen, die in die Stadt führen. Aufrührerische Jugendliche blockierten ihrerseits die Schnellstraße Andimeshk-Ahwaz im Bezirk Shavur von Shush. Die Demonstranten schlossen die Haupteinfahrtsstraße zur Stadt, indem sie Feuer setzten. Sie blockierten auch die Hamidabad Brücke an der Zufahrt zur Stadt. ncr-iran.org

Wirtschaft und Menschenrechte: Wie sollen sich Unternehmen in Ländern verhalten in denen Menschenrechte verletzt werden? Der Industrieverband legt nun eigene Leitlinien vor. Die deutsche Industrie sucht einen neuen Kurs beim Handel mit Staaten wie China und Russland. In einem neuen Diskussionspapier unterstreicht der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) das Bekenntnis zur weltweiten gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. epochtimes.de

ZITAT:

Pressefreiheit ist eine unverzichtbare Grundlage der modernen Demokratie„, sagt D. Skorobutov.
Dmitry Skorobutov war jahrelang ein Rädchen im Getriebe des russischen Staatspropaganda-Apparates. Seine Bedenken wuchsen mit der Zeit zu einem tiefgreifenden inneren Konflikt an, bis er schließlich das Land verlassen musste. Heute lebt er als politischer Flüchtling in der Schweiz. swissinfo.ch

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ZAHL DER WOCHE

5 Prozent gab der Preis für Brent-Öl gestern nach und rutschte deutlich unter die Marke von 70 Dollar pro Barrel (rund 159 Liter). Damit notiert der wichtigste europäische Referenzpreis mehr als elf Prozent unterhalb des Anfang Juli erreichten Jahreshochs. handelsblatt.com

ZULETZT

Cyberangriff auf die Demokratie
Eine internationale Recherche legt offen: Hunderte Journalistinnen, Menschenrechtler und Politiker gerieten weltweit ins Visier einer Spähsoftware. zdf.de

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