KW 33: Rettung für Afghaninnen, Ein Sieg für den weltweiten Dschihad, Menschenrechte und Finanzanlagen

Rettung für Afghaninnen: Das Land Nordrhein-Westfalen will Menschen aus Afghanistan aufnehmen. 1000 Plätze sollen für Frauen zur Verfügung stehen. 24rhein.de

Ein Sieg für den weltweiten Dschihad: Der schnelle Einmarsch der Taliban in Kabul überrascht die Weltgemeinschaft. Viele Medien machen US-Präsident Biden für den raschen Fall der afghanischen Hauptstadt verantwortlich. In der Zivilbevölkerung sehen die Kommentatoren jedoch den größten Verlierer. n-tv.de

Menschenrechte und Finanzanlagen: Menschenrechte umfassen eine breite Palette an Belangen – vom Recht auf hochwertige Bildung, Gesundheit und Ernährung bis hin zum Recht auf Unversehrtheit, z.B. nicht gefoltert oder versklavt zu werden. Die Menschenrechte stellen einen Bereich dar, der von der Anlegergemeinschaft aus Researchsicht nur wenig beachtet wird, was größtenteils dem überwältigenden Umfang des Themas sowie der Schwierigkeit, Faktoren in Bezug auf Menschenrechte zu messen, geschuldet ist. boerse-online.de

Außenpolitik und Menschenrechte: Deutschland betreibt ein internationales Netzwerk, das die Bundesrepublik im Ausland glänzen lassen und für kulturellen Austausch sorgen soll. Eine zentrale Rolle spielen die 157 Goethe-Institute und der staatlich finanzierte Auslandssender Deutsche Welle (DW). Diese Einrichtungen bemühen sich mitunter, in manchen Ländern gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben – und berufen sich auf Menschenrechte und ähnliches. spiegel.de

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) trat am 18. August 2006 in Kraft: Anlässlich des 15. Jahrestags erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: „Diskriminierung raubt Menschen Lebenschancen, schließt Menschen aus der Gesellschaft aus und vergiftet das Zusammenleben. Das ist mit den Grund- und Menschenrechten unvereinbar. Diskriminierungsschutz ist und bleibt daher Aufgabe des Staates. institut-fuer-menschenrechte.de

Argentinische Erinnerungskultur: Argentinien hat die Kandidatur eingereicht, damit das Museum und die Gedenkstätte ESMA – ehemaliges geheimes Inhaftierungs-, Folter- und Vernichtungslager – in Buenos Aires zum Unesco-Welterbe erklärt wird. Es handelt sich dabei um eines von 600 solcher Lager der Diktatur (1976-1983). Die Unterstützer sehen in ihrem Vorschlag einen weiteren Beitrag aus der lateinamerikanischen Geschichte zum kollektiven globalen Gedächtnis, das unerlässlich ist, um in Zukunft jeden Versuch der Wiederholung der Brutalitäten zu verhindern, die in dem südamerikanischen Land stattgefunden haben. amerika21.de

ZITAT:

Für die Beteiligung der Bundeswehr an den Einsätzen ‚International Security Assistance Force‘ (ISAF), ‚Operation Enduring Freedom‘ (OEF), ‚United Nations Assistance Mission in Afghanistan‘ (UNAMA) und der ‚Resolute Support Mission‘ (RSM) in Afghanistan wurden durch den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung von 2001 bis zum 31. Juli 2018 insgesamt rund 11,2 Mrd. Euro an einsatzbedingten Zusatzausgaben geleistet.
dserver.bundestag.de

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ZAHL DER WOCHE

Die Liebe der Deutschen zum Bargeld ist ausgeprägt. Trotz Corona-Pandemie tätigen die Bundesbürger 60 Prozent ihrer finanziellen Transaktionen mit Scheinen und Münzen, zeigte eine Umfrage. Umso überraschter werden viele Kunden gewesen sein, als sie Anfang August Nachricht von ihrer Hausbank bekamen.
handelsblatt.com

ZULETZT

Biden: Das war im Januar 2002, als der damalige Senator Biden Afghanistan besuchte. „Glaubt Ihr, dass Mädchen eines Tages Präsidentin werden können?“ habe er die Kinder gefragt – nach dem Ende der Taliban-Herrschaft plötzlich kein Hirngespinst mehr. Als Biden und seine Leute aufbrechen wollten, hörte er ein Mädchen sagen: „Ihr könnt nicht gehen.“ Aufrecht habe die 13-Jährige im Klassenraum gestanden, mutig und bestimmt gesagt: „Amerika darf nicht gehen. Ich muss Lesen lernen. Ich will, wie meine Mutter, Ärztin werden.“ Bidens Antwort nach eigener Erinnerung: „Nein. Nein. Nein, Süße. Amerika wird bleiben.“
welt.de

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