KW 5: Der Martin Ennals Award for Human Rights Defenders, Lieferkettengesetz, Der Deutsche Frauenrat fordert global gerechten Zugang zu Impfstoffen

11.2.2021 Der Martin Ennals Award for Human Rights Defenders : (Abkürzung MEA, deutsch Martin-Ennals-Menschenrechtspreis) ist eine Auszeichnung für Personen und Organisationen, die sich besonders für die Wahrung der Menschenrechte in ihren Ländern engagieren. Der Preis wird von Vertretern von zehn der wichtigsten Menschenrechtsorganisationen seit 1993 verliehen. Er ist nach dem britischen Menschenrechtsaktivisten Martin Ennals benannt, der von 1968 bis 1980 Generalsekretär von Amnesty International war.[1] Der Preis wurde bis 2017 jährlich in Genf im Oktober verliehen. martinennalsaward.org

Lieferkettengesetz: Europäischen Parlaments hat vorgestern für einen konkreten Vorschlag für ein europäisches Lieferkettengesetz gestimmt.Der Rechtsausschuss will Unternehmen endlich in die Verantwortung nehmen. Sie müssen sicherstellen, dass ihre Lieferketten ohne Ausbeutung und ohne Verletzung der Menschenrechte auskommen. sven-giegold.de

Der Deutsche Frauenrat fordert global gerechten Zugang zu Impfstoffen: Als Ärztin, Krankenschwester oder Pflegende sind Frauen weltweit in unmittelbarem Kontakt mit Covid-19-Patient*innen. Als Marktverkäuferin, Selbstständige oder Fabrikarbeiterin sind sie von Lockdowns und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie direkt betroffen. Der global gerechte Zugang zu Impfstoffen und die Öffnung der Patente bei Covid-19 sind daher dringende frauenpolitischen Fragen, um die Pandemie überall einzudämmen. Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, Frauen in der Corona-Krise weltweit zu unterstützen und internationale Lösungen für den internationalen Gesundheitsnotstand zu finden. frauenrat.de

Die Diakonie fordert Schutz geflüchteter Frauen vor Gewalt: Mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen hat Deutschland sich verpflichtet,umfassende Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt umzusetzen. Dazu gehören auch Regelungen bezogen auf den Gewaltschutz von geflüchteten Frauenund ihren Kindern. diakonie.de

Kinderrechte ins Grundgesetz: Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften will Kinderrechte umfassend und vorrangig im Grundgesetz verankert sehen. Durch den Verfassungsrang wären die Rechte von Kindern und Jugendlichen sichtbar und durchsetzbar, dies würde sich auch in den unteren Instanzen zeigen. Eltern und Staat wären gleichermaßen in der Verantwortung, das Kindeswohl bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen. verband-binationaler.de

ZITAT:

Der Staat würde angesichts steigender Kinderarmut und ungleicher Bildungschancen stärker in die Pflicht genommen, kindgerechte Lebensverhältnisse und gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Ganz besonders gilt dies dann auch für migrantische Kinder„, so Chrysovalantou Vangeltziki, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften. verband-binationaler.de

TERMINE [powered by politcal.de]

Die Heinrich-Böll-Stiftung ; 8. Februar um 18.00 Uhr „Russlands Zivilgesellschaft 2020/2021. Politische Repression im Vorfeld der Dumawahl“. calendar.boell.de

Verleihung des Martin Ennals Award am 11. Februar 2021 ist dieses Jahr ein Online-Event. martinennalsaward.org

Die bundesweite Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche findet am 19. und 20. Februar 2021 als komplett digitale Veranstaltung statt. An zwei Tagen werden wir uns dem neuen IKW-Motto #offengeht in vielfältiger Weise nähern. interkulturellewoche.de

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ZAHL DER WOCHE

Coronahilfern: 135 Milliarden Euro an Krediten hat die staatlichen Förderbank KfW im vergangenen Jahr ausgegeben – das ist ein Plus von 75 Prozent. Vor allem die Not vieler kleiner und mittelgroßer Firmen hat die Kreditvergabe in ungeahnte Höhen getrieben. Rund 51 Milliarden Euro entfielen auf Hilfskredite zur Abfederung der Corona-Pandemie.
deref-gmx.net

ZULETZT

EGMR hebt Bettelverbot in der Schweiz wieder auf.
Der Genfer Generalstaatsanwalt Olivier Jornot hat veranlasst, dass das Bettelverbot nicht weiter angewendet wird. Die Polizei soll bettelnde Menschen vorerst nicht juristisch verfolgen. Der Sprecher der Genfer Justiz, Olivier Francey, bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung «Tribune de Genève». Dieser Entscheid kommt nur zehn Tage nachdem der EGMR in Strassburg zum Schluss kam, dass die Schweiz mit der Verurteilung einer rumänischen Roma wegen Bettelns gegen den Kerngehalt des Rechts auf Achtung des Privatlebens verstossen hatte.
srf.ch

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