KW 9: Red Hand Day, Amnesty-Menschenrechtspreis, Klimaklage beim Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht

12. Februar Red Hand Day, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten gibt es seit mehr als 15 Jahren. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben, darunter der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der deutsche Außenminister und der Bundespräsident. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten weltweit . Zum ‚Red Hand Day 2020‘ prangert das Deutsche Bündnis Kindersoldaten den Einsatz von Mädchen in bewaffneten Konflikten an.

Der Amnesty-Menschenrechtspreis geht dieses Jahr an an die Seenotrettungscrew der IUVENTA 10. amnesty.de

Klimaklage beim Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht: Der an Multipler Sklerose erkrankte Mex M. reicht Klage gegen den Staat am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Die Klimakrise schade ihm massiv. Er sieht sein Grundrecht auf Gesundheit nicht adäquat geschützt. kleinezeitung.at

EGMR: „Asylrecht“ ohne ‚refoulement‘-Verbot? : Spanien kann Flüchtlinge an seiner Grenze nach Marokko abschieben, wenn diese versuchten, illegal einzureisen.brot-fuer-die-welt.de

Prozess gegen Mesale Tolu: wird am 25. Februar fortgesetzt. Reporter ohne Grenzen verlangt von der türkischen Justiz, Deniz Yücel und Mesale Tolu endlich freizusprechen. reporter-ohne-grenzen.de

Assange : Am 24. Februar findet in Großbritannien die gerichtliche Anhörung, die über die Auslieferung des immer noch inhaftierten Julian Assange an die USA entscheiden wird. assange-helfen.de

Kambodscha und Menschenrechte: FIAN begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, Kambodscha angesichts anhaltender schwerer Menschenrechtsverletzungen Handelserleichterungen zu entziehen. fian.de

ZITAT:

Die aufgehobene Kleiderordnung wird in diesem Land nicht viel ändern, ist aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.
Beachvolleyball-Nationalspielerin Karla Borger spricht über ihre Absage für das Weltserienturnier in Katar, fehlende Frauen- und Menschenrechte – und den verblassten Zauber der Olympischen Spiele. sz.de

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FES-Fachkonferenz „Auf dem Weg zu nachhaltigen Lieferketten“ am 5. März ab 10.00 Uhr (Konferenzsaal 2, Hiroshimastraße 28) um „Herausforderungen und Instrumente einer gerechten Globalisierung“. Zur Anmeldung (möglich bis 21. Februar) geht es hier. arbeit-umwelt.de

Anne-Klein-Frauenpreis 2020 der Heinrich-Böll-Stiftung bekommt am 6. März um 19.00 Uhr die indische Kriminologin und Frauenrechtlerin Prasanna Gettu verliehen. Anmeldung hier. boell.de

14. „Berliner Rede zur Freiheit“ der FNF am 12. März um 18.00 Uhr im Allianz-Forum spricht und diskutiert Ahmad Mansour über Integration.freiheit.org

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ZAHL DER WOCHE

Corona und indigene Völker: Bis zum 27. Februar 2021 sind in Brasilien 49.583 Indigene an Corona erkrankt, 975 starben mit oder an dem Virus. 162 indigene Völker insgesamt sind betroffen. In Brasilien leben rund 900.000 Indigene in circa 305 verschiedenen Völkern. Sie machen 0,4 Prozent der brasilianischen Bevölkerung aus. Laut dem Dachverband COIAB, der Angehörige indigener Völker aus allen Teilen des brasilianischen Amazonasbecken vertritt, ist deren Sterblichkeitsrate 58 Prozent höher als in der Gesamtbevölkerung, während die Infektionsrate sogar 68 Prozent höher ist. amerika21.de

ZULETZT

Am 18. Februar starb Amoim Aruká an den Folgen der Corona-Infektion, der letzte Überlebende des Volks der Juma. Sein Tod verkörpert die ganze Tragödie der Indigenen in Brasilien. Die Juma haben im Laufe ihrer Geschichte zahlreiche Massaker erlitten und wurden von 15.000 Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf fünf im Jahr 2002 reduziert.amerika21.de

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