KW42: World Food Programme (WFP) ist Preisträger des Friedensnobelpreises, Wahl zu Menschenrechtsrat, Brasilien stoppt Zahlungen an die WHO

World Food Programme (WFP) ist Preisträger des Friedensnobelpreises: Der Friedensnobelpreis gebührt “dem, der am meisten oder besten für die Verbrüderung der Völker” und “die Bildung und Verbreitung von Friedenskongressen gewirkt hat.” Dieses Jahr ist das das World Food Programme – das Welternährungsprogramm der UN. br.de

Wahl zu Menschenrechtsrat, Genf: China, Russland oder Kuba sind nicht dafür bekannt, Vorbilder in Sachen Menschenrechte zu sein. Sie stehen alle regelmässig in der Kritik von Menschenrechtsorganisationen. Doch dieses Trio wurde am Dienstag von der Uno-Generalversammlung in New York für drei Jahre in den Menschenrechtsrat gewählt – jenes Organ der Uno, das für die Einhaltung der Menschenrechte zuständig ist. nzz.ch

Hiobsbotschaft für Saudi-Machthaber Mohammed bin Salman: Als einziger Bewerberstaat fiel der Golfstaat bei der Wahl der Mitglieder für das UN-Menschenrechtsrat am Dienstag (Ortszeit) durch. Die Entscheidung könnte auch eine Quittung für die Verstrickung der Machthaber in den Mordfall Kashoggi sein. bild.de

Brasilien stoppt Zahlungen an die WHO: Nach den USA hat sich nun auch Brasilien aus der Verantwortung zur internationalen Pandemiebekämpfung zurückgezogen. Wie bekannt wurde, hat die Regierung von Jair Bolsonaro die Beitragszahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgesetzt. amerika21.de

Razzia bei Staatstrojaner-Firma FinFisher in München: Strafverfolgungsbehörden haben letzte Woche eine großangelegte Durchsuchung bei der Staatstrojaner-Firmengruppe FinFisher durchgeführt. Der Zoll ermittelt wegen des Verdachts, „dass Software ohne die erforderliche Ausfuhrgenehmigung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausgeführt worden sein könnte“. Anlass ist eine Strafanzeige, die gemeinsam mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte, Reporter ohne Grenzen und dem Europäischen Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte verfasst und eingereicht wurde. freiheitsrechte.org

Politiker, Papst und Promis fordern Handeln in Klimakrise: Zahlreiche Politiker, Wissenschafter und prominente Aktivisten haben am Samstag zu stärkeren und schnelleren Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise aufgerufen. Mehr als 50 Redner, darunter UN-Generalsekretär Antonio Guterres, Papst Franziskus und der britische Prinz William, nahmen an der virtuellen Live-Veranstaltung zu der weltweiten Initiative „Countdown“ teil, die eine Halbierung der Klima-Emissionen bis 2030 erreichen will. stol.it

ZITAT DER WOCHE:

Wir unterstützen die Arbeit der Minsk-Gruppe, die Einhaltung des Waffenstillstandes und die Achtung der Menschenrechte. Der Konflikt kann nur mit friedlichen Mitteln gelöst werden. Die Konfliktpartner müssen an den Verhandlungstisch zurück”, so die schwedische Außenministerin. “So richtig die Vereinbarung eines Waffenstillstandes auch ist, so sehr beunruhigen uns die fortgesetzten Gefechte. Es ist für uns nicht hinnehmbar, wenn Zivilisten das Ziel der Angriffe sind.
Die schwedische Außenministerin Ann Linde bei einem Treffen in der Türkei.
deutsch.rt.com

TERMINE [powered by politcal.de]

27. Oktober 2020, 19:00 Uhr: Diskussionsrunde mit Julian Cordes vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen. Nach dem Redebeitrag zum Thema „Menschenrechte in globalen Lieferketten – zivilgesellschaftliche Perspektiven“ haben die Teilnehmer die Gelegenheit, zu diskutieren, was sich in Politik und Wirtschaft ändern muss, um einen fairen Austausch zwischen Produzenten und Konsumenten zu bekommen.Der Vortrag beginnt am Dienstag, 27. Oktober, um 19 Uhr im VHS-Treffpunkt an der Konrad-Adenauer-Straße 15 in Langenhagen.
haz.de

– Anzeige –
Sie lesen diesen Newsletter. Gute Entscheidung! Erreichen Sie Ihre Kunden, Wähler und Stakeholder auch mit einem Newsletter. Trotz der neuen Kommunikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke bleibt der Newsletter das effektivste digitale Marketingtool. Es gibt keinen direkteren Zugang für eine Botschaft zu einem Leser. Wir unterstützen Sie dabei, auch gelesen zu werden. Kontaktieren Sie uns:
newsletter@attentionmedia.de

ZAHL DER WOCHE

Für das erste Quartal 2021 rechnet die Bundesbank in ihrem Basisszenario mit 6000 Insolvenzen. Das wäre ein Anstieg um mehr als 35 Prozent, aber weniger als in der globalen Finanzkrise, als etwa 8000 Unternehmen pro Quartal pleitegingen.
Quelle: Handelsblatt Morning Briefing

ZULETZT

Am Vorabend des Welttages gegen die Todesstrafe (10. Oktober) veranstaltet das DSFI, das deutsches Solidaritätskomitee für einen freien Iran und die Exil- iranische Gemeinde Deutschland in Anwesenheit von 250 in Berlin lebenden Iranern und der Unterstützung des nationalen Widerstandsrates Iran eine Manifestation gegen die Todesstrafe, speziell im Iran. Zu den Hauptteilnehmern zählten die ehemaligen Bundestagspräsidenten Professor Norbert Lammert und Frau Professor Rita Süßmuth. Des weiteren sprachen eine Reihe Bundestags -und Landtagsabgeordneter aus verschiedenen Parteien, Vertreter der Zivilgesellschaft und der iranischen Opposition. Die Veranstaltung dauerte 2 Stunden und wurde als Zoomkonferenz und live per Satellit in den Iran übertragen.Professor Norbert Lammert, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung verurteilte deshalb diese Hinrichtungspraxis und forderte die Aussetzung von aktuellen Todesurteilen. In diesem Zusammenhang stellte er besonders die Würde des Menschen als schützenswert in den Mittelpunkt seiner Rede. In einem Grußwort hob Frau Professor Rita Süßmuth die Bedeutung der Meinungsfreiheit und der demokratischen Rechte hervor und unterstützte die Initiativen zur Rettung des Lebens von zum Tode verurteilten. Der Moderator der Veranstaltung, der Menschenrechtler Christian Zimmermann appellierte an den Deutschen Bundestag, der am 8. nachmittags ab 18:00 Uhr den Tagesordnungspunkt Iran diskutierte, die Iran Politik der Bundesregierung per Beschluss zu ändern und den Menschenrechten und internationalen Konventionen entsprechend, auszurichten.

Newsletter abonnieren
Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Newsletter an. Sie erhalten täglich den kompakten Digest mit dem wichtigsten europäischen Themen:
Vorherige Ausgaben

Weitere Politbriefings

Unsere Digibriefings